Digitalisierung und Arbeitswelt
Wie verändert die Digitalisierung Arbeit, Jobs und Fachkräfte in Deutschland? Hier finden Sie die Ausgaben des Radar-Newsletters zu Zahlen, Prognosen und Förderprogrammen, mit dem Blick auf den Menschen hinter der Technik.
Es fehlt weniger an Arbeit als an Passung. Im September 2026 waren 3,06 Millionen Menschen arbeitslos, und zugleich blieben 656.000 Stellen offen. Entscheidend ist also, ob die richtigen Menschen mit den richtigen Fähigkeiten dort ankommen.
Die Zahlen zur Zukunft der Arbeit wirken oft wie ein Urteil. Das Weltwirtschaftsforum rechnet im Future of Jobs Report 2023 mit 83 Millionen wegfallenden und 69 Millionen neuen Stellen bis 2027, also einem Nettoverlust von 14 Millionen. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung erwartet bis 2035 sieben Millionen fehlende Arbeitskräfte. Beides kann gleichzeitig stimmen, wenn sich Berufe verschieben.
Meine Position: Digitalisierung entscheidet nicht über die Arbeit der Zukunft, Menschen tun das. Unternehmen, die Beschäftigte früh einbeziehen und Weiterbildung ernst nehmen, kommen besser durch den Wandel. Wer nur Software kauft, bekommt oft nur Kosten.
Ausgaben zu diesem Thema
- 7 Millionen Arbeitskräfte fehlen bis 2035 – was das bedeutet 10.10.2026
- Digital Jetzt und go-digital sind ausgelaufen – aber 15 Landesprogramme zahlen noch 20.09.2026
- Nur vier Prozent nutzen ihre Marketing-Automation vollständig 15.09.2026
- 83 Millionen Jobs verschwinden – aber die KI-Lizenz bleibt liegen 05.09.2026
- 83 Millionen Jobs verschwinden bis 2027 28.08.2026
- 14 Millionen Jobs fallen weg – und niemand ist vorbereitet 31.08.2026
- Arbeitsmarkt September: 3 Mio. Arbeitslose, 656.000 Stellen 03.09.2026
- Warum Jobs wirklich in Gefahr sind 29.08.2026
- Arbeiten die Deutschen zu wenig – oder falsch? 29.08.2026
- 40 % arbeiten Teilzeit – weil der Staat falsch anreizt 28.08.2026
- 177.000 Jobs weg – und trotzdem fehlen Fachkräfte 28.08.2026