Kompetenzentwicklung für junge und ältere Menschen
Digitale Kompetenz entscheidet, wer mitgehen kann, und sie wächst in jedem Alter. Die Ausgaben zeigen, wo Kompetenzen fehlen, wie Lernen gelingt und welche Rolle junge und ältere Menschen dabei spielen.
Digitale Kompetenz ist kein Thema für eine Altersgruppe. Laut D21-Digital-Index verfügen nur 49 Prozent der Menschen in Deutschland über digitale Basiskompetenzen, und dieser Wert stagniert seit zwei Jahren. Deutschland will bis 2030 auf 80 Prozent kommen, das ist ein ehrgeiziges Ziel.
Bei jungen Menschen zeigt sich die Lücke früh. Laut ICILS-Studie 2023 erreichen 40 Prozent der deutschen Achtklässler nur die untersten Kompetenzstufen, sie können Apps bedienen, aber keine Quellen prüfen. Auch am Übergang in den Beruf fehlt Orientierung: Im Bundesland Niedersachsen stieg die Zahl arbeitsloser Akademikerinnen und Akademiker unter 30 zwischen 2022 und 2025 um 74 Prozent.
Ältere Menschen sind nicht zu alt zum Lernen. Persönlichkeit verändert sich auch im mittleren Alter, wie eine Längsschnittstudie mit 323 Personen zeigt. Mein Rat: Lernen gelingt, wenn es an konkrete Aufgaben gebunden ist und Zeit dafür gibt.
Ausgaben zu diesem Thema
- Wie kann ich KI lernen? Die große Kompetenzkrise 06.10.2026
- 49 Prozent fehlen digitale Basiskompetenzen 16.09.2026
- Wie kann Lernen wieder Spaß machen? 09.09.2026
- Lehrkräfte unterschätzen Mädchen in Technik und Informatik 12.09.2026
- Akademiker-Arbeitslosigkeit: Von 2,2 auf 3,3 Prozent 04.09.2026
- 74 Prozent mehr arbeitslose Akademiker unter 30 02.09.2026
- Mehr arbeitslose Akademiker – das Problem liegt tiefer 02.09.2026
- 74 % mehr arbeitslose Akademiker – trotz Fachkräftemangel 02.09.2026
- 40 Prozent können nur klicken und wischen 22.08.2026
- 49 Prozent – das Ziel liegt bei 80 22.08.2026