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Alle vier Minuten unterbrochen – was kostet das wirklich?

26.10.2026

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Zehn Stunden pro Woche. So viel Zeit geht in deutschen Büros für Arbeit drauf, die nur Sichtbarkeit erzeugt. Meetings, E-Mails, Statusupdates. Arbeitsforscher Hans Rusinek nennt das Fake Work. Und es hat Folgen: rekordtiefes Engagement, steigende innere Kündigung.

Alle vier Minuten eine Unterbrechung

Im Schnitt wird man alle vier Minuten unterbrochen. Um danach wieder konzentriert zu arbeiten, braucht man fast die doppelte Zeit. Rusinek sagt: Es geht darum, die sichtbarste Mitarbeiterin zu sein. Ich sehe das in meiner Arbeit mit Führungskräften täglich. Das Problem liegt in der Organisation.

Freelancer zeigen, wie es anders geht

Siebzig Prozent der Freelancer sind zufrieden. Warum? Sie werden nach Ergebnissen bezahlt. Jedes Meeting zählt. Jede E-Mail ist wichtig. Rusinek nennt sie entfremdungsimmun. Firmen dagegen laufen auf Egotrips, Projekterfolge bleiben aus.

Was Sie tun können

Rusinek bringt es auf den Punkt: Wir haben eine Krise der Organisation. Hoffnung entsteht, wenn wir lähmende Muster brechen. Steigen Sie höflich aus überflüssigen Meetings aus. Ihr Einfluss als Chef ist größer als der eines Therapeuten. Der erste Job prägt uns mehr als das erste Kind.

Im Nachrichtenvideo zeige ich, warum das Thema gerade für den Mittelstand existenziell ist. Wenn Fake Work zehn Stunden pro Woche kostet, verlieren Sie nicht nur Zeit. Sie verlieren Engagement, Ergebnisse und am Ende auch Menschen.

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