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406 Forscher fordern: KI-Modelle vom Netz trennen

14.10.2026

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Darf eine KI ungehindert auf das Internet zugreifen? 406 Wissenschaftler aus aller Welt sagen: Nein. In einem offenen Brief fordern sie die sofortige Abschottung aller KI-Modelle vom Netz. Zu den Unterzeichnern gehören Geoffrey Hinton, Yoshua Bengio und Stuart Russell. Der Grund: dokumentierte Sicherheitsvorfälle. Unternehmen sollen ihre Modelle komplett trennen, Airgapping nennt sich das. Nur so ließen sich Angriffe auf kritische Infrastruktur verhindern.

Googles neues Spitzenmodell

Google hat Gemini 4 Argon veröffentlicht, das bislang leistungsstärkste Modell des Konzerns. Es steht Entwicklern, Unternehmen und Endnutzern zur Verfügung. Erste Benchmarks zeigen Spitzenplätze, bei einigen Messungen liegt es aber hinter Claude Opus oder Meta Muse. Interessant für den Mittelstand: Googles Chrome-Team berichtet, dass Entwicklungsaufgaben von Monaten auf Wochen schrumpften. Bei Sicherheitstests lag die Angriffsrate unter einem Prozent. Das ist besser als bei vielen Wettbewerbern.

Informatiker rechnet mit Alarmisten ab

Michael I. Jordan, einer der bekanntesten Informatiker weltweit, hält nichts von dramatischen Warnungen vor Superintelligenz. Er nennt die Debatte Science-Fiction und Theater. Öffentliche Rücktritte und Alarmismus schadeten der Glaubwürdigkeit der Branche. Massive Investitionen in Rechenzentren? Überflüssig. Die aktuellen Modelle seien ausreichend leistungsfähig. Ich teile seine Skepsis gegenüber dem Hype, nicht aber seine Einschätzung, dass alles gut genug sei. Die Sicherheitsfrage bleibt offen.

Im Nachrichtenvideo sehen Sie die drei Meldungen im Detail. Für den Mittelstand gilt: Wer KI einsetzt, sollte sich mit der Frage beschäftigen, wie viel Internetzugang sein Modell wirklich braucht. Die Debatte um Sicherheit ist keine akademische Fingerübung mehr.

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